Vierter Solilauf am 12. und 13. September wieder ein großer Erfolg!
Bei idealem Läuferwetter startete am 12. September um 15:00 Uhr der vierte Solilauf - diesmal für bedürftige Menschen in nächster Nähe.
Bereits im Vorfeld hatten hunderte von Teilnehmer die Möglichgkeit der Online-Anmeldung genutzt, insbesondere die zahlreichen Läufergruppen. Diese erhielten dann kurz nach dem Eintreffen im Stadion bereits ihre vorbereiteten Läuferkarten und die Chips zur Zeitmessung. So waren die Teilnehmer auch voll des Lobes für die perfekte Organisation.
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Insgesamt waren beim Solilauf ca. 850 Läufer/innen auf der Bahn. An den beiden Tagen kamen weitere annähernd 1.000 Besucher ins Mühlwaldstadion, die zwar nicht liefen, dafür aber die zahlreichen Vorführungen oder Bandauftritte besuchten oder es sich ganz einfach bei einem frischen Bier vom Faß oder einer der zahlreichen Speisen gutgehen ließen.
Zahlreiche Helfer im Einsatz
Für den reibungslosen Ablauf des Solilaufes sorgten viele Helfer/innen. Neben dem Orgateam, das die Veranstaltung monatelang vorbereitet hatte, waren nahezu alle Gruppierungen der Pfarrei St. Pirmin und St. Michael vertreten: Der Männerkochclub hatte eine feine Gemüsesuppe bereitet, die in einer Brotkruste serviert wurde. Ca. 30 Kuchen waren von Frauen der KFD St. Pirmin St. Michael und der KFD aus Rohrbach gebacken worden.
An den Kassen, im Getränkestand, im Küchenzelt und an den Bratstationen waren Helfer/innen aus dem Pfarrgemeinderat, der KJG, KFD und Pfarrbücherei, Messdiener und viele andere Gemeindemitglieder aus St. Pirmin und St. Michael - einige auch aus anderen Pfarrgemeinden. Die immer rührigen Helferinnen der Pfarrbücherei hatten zudem einen Buchverkaufsstand und dier Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden war mit einem Eine-Welt-Stand präsent.
Die Schola "Neue Lieder der Gemeinde" begleitete musikalisch die Festmesse, bei der auch Ministranten und unsere Sakristanin im Einsatz waren.
Nicht wenige dieser Helfer/innen drehten sogar noch Runden im Stadion und liefen für die gute Sache!
Ein Dank auch an Herrn Quirin, der mit Mitarbeitern seiner Firma die Veranstaltung akkustisch und bühnentechnisch perfekt betreute.
In diesem Jahr wurde die Pfarrei unterstützt von Helfern der Caritas St. Ingbert, der Tafel Homburg, Mitgliedern des Treff im Gässje und Helfern der Pfarrgemeinde St. Hildegard, die den riesigen Küchenstand in 4 Stunden harter Arbeit zusammenschraubten.
Ihnen allen ein aufrichtiges Dankeschön! Ohne Euren Einsatz wäre dieses Fest der Solidarität nicht möglich gewesen!
Dank auch an die Malteser Sankt Ingbert
In diesem Jahr wurde der Solilauf erstmals von den Maltesern Sankt Ingbert wirkungsvoll unterstützt. Außer dem Sanitätsdienst stellten sie drei Zelte für die Teilnehmer und die Organisation zur Verfügung (SG 500, SG 30, SG 20). Diese Zelte wurden von den Maltesern aus Speyer herbeitransportiert und zurückgebracht.
Die Malteser des Besuchs- und Begleitungsdienstes waren im Küchenzelt im Einsatz während die Malteser der Sanitätsdienstgruppe neben dem Sanitätsdienst auch den Auf- und Abbau der gesamten Logistik mit ihrem gerade erworbenen Gerätekraftwagen deutlich unterstützten.
Die Sanitäter errichteten als viertes Malteserzeit ein beheiztes Sanitätszelt mit Behandlungsplatz und vier Feldbetten, die von erschöpften Läufern in Anspruch genommen wurden. Insgesamt wurden während der Veranstaltung 15 Läufer vom ständig anwesenden Malteser Notarzt und drei Sanitätern im Zelt behandelt. Zwei weitere Helfer patrouillierten ständig über den Sportplatz.
Obwohl die Malteser und der Malteser Notarzt weder der veranstaltenden Pfarrei noch einem der unterstützten Projekte angehören, verrichteten sie ihren gesamten Einsatz ehrenamtlich, ihrem Leitspruch folgend "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen".
Die Festmesse - Höhepunkt der Solidaritätsveranstaltung
Mehr Besucher als in den Vorjahren nahmen an der Festmesse am Sonntag Morgen teil, die musikalisch von der Schola "Neue Lieder der Gemeinde" begleitet wurde.
Pfarrer Andreas Keller predigt über das Sonntagsevangelium, in dem Jesus seinen Jüngern die Frage stellt: "Und wer bin ich für Euch?" Der Seelsorger lud die Besucher ein, sich ihr eigenes Jesusbild ins Bewußtsein zu rufen. Sehe ich Jesus als strengen Moralprediger und "Spaßbremse" wie der Täufer Johannes? Oder als letzter Retter aus der Not wie der Prophet Elia?
Wenn der Aposel Petrus auf die Frage die Antwort gibt, daß Jesus der Messias sein, der Gesalbte, dann drücke diese Bezeichnung aus, daß in Christus Gott den Menschen nahe sei. Dies sei wesentlich für den christlichen Glauben. Der Name "Christus" sei die griechisch/lateinische Übersetzung dieser Bezeichnung "Messias".
Christsein sei also vor allem der Lebensauftrag, die Menschen die Nähe Gottes spüren zu lassen, weswegen zu Recht der Apostel Paulus im Text der Lesung formuliere: Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot - und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen - was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.
Der Pastor Andreas Keller verlieh seiner Freude Ausdruck, daß in Sankt Ingbert zahlreiche Christen in vielen Solidaritätsaktionen Menschen die Nähe des liebenden Gottes spüren lassen - seien es Bedürftige in Sankt Ingbert, in Sri Lanka oder in Afrika.
Das Projekt
Mit dem diesjährigen Solidaritätslauf unterstützt die Pfarrei St. Pirmin und St. Michael bedürftige Menschen in nächster Nähe.
Mit dem Erlös wird das Kinderhaus der Caritas in Sankt Ingbert, die Homburger Tafel Ausgabestelle St. Ingbert und der Obdachlosen-"Treff im Gäßchen" der Caritas in St. Ingbert unterstützt.
Bei idealem Läuferwetter startete am 12. September um 15:00 Uhr der vierte Solilauf - diesmal für bedürftige Menschen in nächster Nähe.Bereits im Vorfeld hatten hunderte von Teilnehmer die Möglichgkeit der Online-Anmeldung genutzt, insbesondere die zahlreichen Läufergruppen. Diese erhielten dann kurz nach dem Eintreffen im Stadion bereits ihre vorbereiteten Läuferkarten und die Chips zur Zeitmessung. So waren die Teilnehmer auch voll des Lobes für die perfekte Organisation.
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Insgesamt waren beim Solilauf ca. 850 Läufer/innen auf der Bahn. An den beiden Tagen kamen weitere annähernd 1.000 Besucher ins Mühlwaldstadion, die zwar nicht liefen, dafür aber die zahlreichen Vorführungen oder Bandauftritte besuchten oder es sich ganz einfach bei einem frischen Bier vom Faß oder einer der zahlreichen Speisen gutgehen ließen.
Zahlreiche Helfer im Einsatz
Für den reibungslosen Ablauf des Solilaufes sorgten viele Helfer/innen. Neben dem Orgateam, das die Veranstaltung monatelang vorbereitet hatte, waren nahezu alle Gruppierungen der Pfarrei St. Pirmin und St. Michael vertreten: Der Männerkochclub hatte eine feine Gemüsesuppe bereitet, die in einer Brotkruste serviert wurde. Ca. 30 Kuchen waren von Frauen der KFD St. Pirmin St. Michael und der KFD aus Rohrbach gebacken worden.
An den Kassen, im Getränkestand, im Küchenzelt und an den Bratstationen waren Helfer/innen aus dem Pfarrgemeinderat, der KJG, KFD und Pfarrbücherei, Messdiener und viele andere Gemeindemitglieder aus St. Pirmin und St. Michael - einige auch aus anderen Pfarrgemeinden. Die immer rührigen Helferinnen der Pfarrbücherei hatten zudem einen Buchverkaufsstand und dier Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden war mit einem Eine-Welt-Stand präsent.
Die Schola "Neue Lieder der Gemeinde" begleitete musikalisch die Festmesse, bei der auch Ministranten und unsere Sakristanin im Einsatz waren.
Nicht wenige dieser Helfer/innen drehten sogar noch Runden im Stadion und liefen für die gute Sache!
Ein Dank auch an Herrn Quirin, der mit Mitarbeitern seiner Firma die Veranstaltung akkustisch und bühnentechnisch perfekt betreute.
In diesem Jahr wurde die Pfarrei unterstützt von Helfern der Caritas St. Ingbert, der Tafel Homburg, Mitgliedern des Treff im Gässje und Helfern der Pfarrgemeinde St. Hildegard, die den riesigen Küchenstand in 4 Stunden harter Arbeit zusammenschraubten.
Ihnen allen ein aufrichtiges Dankeschön! Ohne Euren Einsatz wäre dieses Fest der Solidarität nicht möglich gewesen!
Dank auch an die Malteser Sankt Ingbert
In diesem Jahr wurde der Solilauf erstmals von den Maltesern Sankt Ingbert wirkungsvoll unterstützt. Außer dem Sanitätsdienst stellten sie drei Zelte für die Teilnehmer und die Organisation zur Verfügung (SG 500, SG 30, SG 20). Diese Zelte wurden von den Maltesern aus Speyer herbeitransportiert und zurückgebracht.
Die Malteser des Besuchs- und Begleitungsdienstes waren im Küchenzelt im Einsatz während die Malteser der Sanitätsdienstgruppe neben dem Sanitätsdienst auch den Auf- und Abbau der gesamten Logistik mit ihrem gerade erworbenen Gerätekraftwagen deutlich unterstützten.
Die Sanitäter errichteten als viertes Malteserzeit ein beheiztes Sanitätszelt mit Behandlungsplatz und vier Feldbetten, die von erschöpften Läufern in Anspruch genommen wurden. Insgesamt wurden während der Veranstaltung 15 Läufer vom ständig anwesenden Malteser Notarzt und drei Sanitätern im Zelt behandelt. Zwei weitere Helfer patrouillierten ständig über den Sportplatz.
Obwohl die Malteser und der Malteser Notarzt weder der veranstaltenden Pfarrei noch einem der unterstützten Projekte angehören, verrichteten sie ihren gesamten Einsatz ehrenamtlich, ihrem Leitspruch folgend "Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen".
Die Festmesse - Höhepunkt der Solidaritätsveranstaltung
Mehr Besucher als in den Vorjahren nahmen an der Festmesse am Sonntag Morgen teil, die musikalisch von der Schola "Neue Lieder der Gemeinde" begleitet wurde.
Pfarrer Andreas Keller predigt über das Sonntagsevangelium, in dem Jesus seinen Jüngern die Frage stellt: "Und wer bin ich für Euch?" Der Seelsorger lud die Besucher ein, sich ihr eigenes Jesusbild ins Bewußtsein zu rufen. Sehe ich Jesus als strengen Moralprediger und "Spaßbremse" wie der Täufer Johannes? Oder als letzter Retter aus der Not wie der Prophet Elia?
Wenn der Aposel Petrus auf die Frage die Antwort gibt, daß Jesus der Messias sein, der Gesalbte, dann drücke diese Bezeichnung aus, daß in Christus Gott den Menschen nahe sei. Dies sei wesentlich für den christlichen Glauben. Der Name "Christus" sei die griechisch/lateinische Übersetzung dieser Bezeichnung "Messias".
Christsein sei also vor allem der Lebensauftrag, die Menschen die Nähe Gottes spüren zu lassen, weswegen zu Recht der Apostel Paulus im Text der Lesung formuliere: Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot - und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen - was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.
Der Pastor Andreas Keller verlieh seiner Freude Ausdruck, daß in Sankt Ingbert zahlreiche Christen in vielen Solidaritätsaktionen Menschen die Nähe des liebenden Gottes spüren lassen - seien es Bedürftige in Sankt Ingbert, in Sri Lanka oder in Afrika.
Das Projekt
Mit dem diesjährigen Solidaritätslauf unterstützt die Pfarrei St. Pirmin und St. Michael bedürftige Menschen in nächster Nähe.
Mit dem Erlös wird das Kinderhaus der Caritas in Sankt Ingbert, die Homburger Tafel Ausgabestelle St. Ingbert und der Obdachlosen-"Treff im Gäßchen" der Caritas in St. Ingbert unterstützt.